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Stadtradeln in Gifhorn - Insgesamt wurden fast 200.000 Kilometer geradelt - Der goldene Fahrradsattel geht an das Team des ADFC Gifhorn

Redaktion Veröffentlicht am 28.09.2020
Stadtradeln in Gifhorn - Insgesamt wurden fast 200.000 Kilometer geradelt - Der goldene Fahrradsattel geht an das Team des ADFC Gifhorn

Der offizielle Abschluss des Stadtradelns fand am Sonntagnachmittag mit einer Siegerehrung auf dem Gifhorner Marktplatz statt.

Foto: Stadt Gifhorn

Auch und vor allem in diesem besonderen Jahr hat sich gezeigt, dass Stadtradeln mit Abstand am besten funktioniert. Bei den Ergebnissen der Aktion in unserem Gifhorn haben sich darum auch die Nachrichten von leergekauften Fahrradgeschäften widergespiegelt: Mit 877 Teilnehmenden waren fast so viele Radlerinnen und Radler dabei wie im Jahr 2019 – das berichteten die Organisatoren der Stadt Gifhorn bei einer Abschlussveranstaltung am Sonntagnachmittag. Die Zahl der gesammelten Kilometer sei sogar von 151.770 Kilometer im Vorjahr auf 199.176 Kilometer gewachsen.

Der offizielle Abschluss fand mit einer Siegerehrung auf dem Marktplatz statt. Besonders interessiert waren viele Aktive, welches Team in diesem Jahr den Wanderpokal „Goldener Fahrradsattel der Stadt Gifhorn“ gewinnen würde. Ganz knapp setzte sich hier das Team des ADFC Gifhorn durch und holte sich den Wanderpokal von den Freizeitradlern des MTV Gifhorn zurück.

Ausdrücklich dankte Bürgermeister Matthias Nerlich auch den jüngsten Teilnehmenden, denn Schulen und speziell die Grundschulen waren wieder eingeladen, jahrgangsweise gegeneinander zu radeln. „Über die Beteiligung der 111 Schülerinnen und Schüler der Gifhorner Grundschulen freue ich mich besonders“, erklärte der Bürgermeister. „Das ist die nächste Generation, für die wir jetzt in der Stadt die Weichen für sicheren und klimaschonenden Verkehr stellen und in den nächsten Jahren gezielt Verbesserungen schaffen.“ Für alle geehrten Grundschul-Teams gab es Büchergutscheine und Spielkisten für eine aktive Pause.

Der offizielle Abschluss des Stadtradelns fand am Sonntagnachmittag mit einer Siegerehrung auf dem Gifhorner Marktplatz statt.

Foto: Stadt Gifhorn

Bei einer Verlosung hatten außerdem alle aktiven Teilnehmenden unabhängig von ihren gefahrenen Kilometern die Chance auf einen Preis. Gifhorner Unternehmen hatten dafür wieder Schlösser, Helme, Fahrradtaschen und Einkaufsgutscheine zur Verfügung gestellt. Die Gewinnerinnen und Gewinner möchte die Gifhorner Stadtverwaltung jetzt kurzfristig benachrichtigen.

Der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Gifhorn Oliver Bley dankte abschließend noch dem Regionalverband Großraum Braunschweig für die Förderung der Aktion. „Das hat in diesem Jahr viel möglich gemacht, was ansonsten schwierig gewesen wäre.“

Radelaktivstes Team: Team mit den meisten Kilometer absolut

  1. Platz: ADFC Gifhorn, 76 Teilnehmer, 26.775 Kilometer, 3939 kg CO2-Einsparung
  2. Platz Freizeitradler MTV Gifhorn, 100 Teilnehmer, 24.709 Kilometer, 3632 kg CO2-Einsparung
  3. Platz: Gifhorner Friedenskirche, 51 Teilnehmer, 13.767 Kilometer, 2024 kg CO2-Einsparung

Grundschul-Teams mit den radelaktivsten Teilnehmenden: Meiste Kilometer pro Kopf

Jahrgang 2

  1. Platz: Astrid-Lindgren-Schule 2. Klasse, 5 Teilnehmende, 410 Kilometer, 82 km/Kopf
  2. Platz: Albert-Schweitzer-Schule, 2. Klasse, 9 Teilnehmende, 641 Kilometer, 71,2 km/Kopf
  3. Platz: Wilhelm-Busch-Schule 2. Klasse, 6 Teilnehmende, 304 Kilometer, 50,7 km/Kopf

Jahrgang 3

  1. Platz: Albert-Schweitzer-Schule 3. Klasse, 14 Teilnehmende, 1721 Kilometer, 122,9 km/Kopf
  2. Platz: Astrid-Lindgren-Schule 3. Klasse, 8 Teilnehmende, 766 Kilometer, 95,8 km/Kopf
  3. Platz: Wilhelm-Busch-Schule, 3. Klasse, 11 Teilnehmende, 801 Kilometer, 72,8 km/Kopf

Jahrgang 4

  1. Platz: Wilhelm-Busch-Schule 4. Klasse, 4 Teilnehmende, 723 Kilometer, 180,8 km/Kopf
  2. Platz: Adam-Riese-Schule 4. Klasse, 18 Teilnehmende, 2232 Kilometer, 124,0 km/Kopf
  3. Platz: Gebrüder-Grimm-Schule, 4. Klasse, 4 Teilnehmende, 285 Kilometer, 71,3 km/Kopf

Quelle: Stadt Gifhorn

Hinweis der Redaktion: Wir hatten bereits am Sonntagnachmittag eine Version dieses Artikels veröffentlicht, in dem die angegebenen Zahlen leider nicht stimmten. Diese basierten auf Angaben der Stadt Gifhorn vom Freitag – es kamen allerdings noch Nachmeldungen hinzu, die bei unserer Veröffentlichung noch nicht eingeflossen waren. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.