Politik

Henning Evers kandidiert für die SPD als Samtgemeindebürgermeister in Hankensbüttel

Redaktion Veröffentlicht am 30.10.2020
Henning Evers kandidiert für die SPD als Samtgemeindebürgermeister in Hankensbüttel

Henning Evers, der vor kurzem sein Studium abgeschlossen hat, möchte nun Verantwortung in seiner Heimat übernehmen.

Foto: Privat

Henning Evers geht als SPD-Kandidat ins Rennen um die Wahl des Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeisters. Das teilte die Partei jetzt in einer Presseerklärung mit.

Bei den Kommunalwahlen am 12. September 2021 werden neben dem Landrat auch Gemeinderäte und Samtgemeinderäte neu gewählt. In vielen Samtgemeinden dürfen die Bürgerinnen und Bürger zudem direkt darüber abstimmen, wer ihr neuer Bürgermeister wird. Nachdem in einigen Samtgemeinden im Landkreis Gifhorn die ersten Kandidaturen bekannt wurden hat nun auch der Obernholzer Henning Evers angekündigt, in Hankensbüttel für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters kandidieren zu wollen. Der parteilose Amtsinhaber Andreas Taebel kündigte bereits an, sich nicht erneut um das Amt bewerben zu wollen.

SPD-Mitglied Evers, der vor kurzem sein Studium abgeschlossen hat, wolle nun politische Verantwortung in seiner Heimat übernehmen: „Ich bin in Gifhorn geboren, in Hankensbüttel zur Schule gegangen und habe danach bei Volkswagen in Wolfsburg, in meiner Studienzeit und in meinem politischen Ehrenamt in Schleswig-Holstein viel gelernt“, wird er in der Pressemitteilung zitiert. Und weiter: „Ich durfte über drei Jahre einflussreiche Universitätsgremien leiten, war verantwortlich für hauptamtliche Mitarbeiter und habe erkannt, wie man mit einem guten Team Großartiges erreichen und bewegen kann. Jetzt bewerbe ich mich mit viel Freude und Tatendrang um dieses Amt.“

Henning Evers versteht seine Kandidatur als Angebot an alle Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Hankensbüttel, die sich „endlich wieder ein dynamischeres, persönlicheres und kraftvolleres politisches Engagement und einen Anwalt für ihre Sache im Rathaus“ wünschen. „Politik heißt etwas wollen, nicht etwas müssen. Gleichzeitig habe ich Politik auch immer so verstanden, dass man auch bereit dazu sein muss, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe Lust, hier wirklich etwas zu verändern“, wird er in der Mitteilung zitiert. „In den letzten Jahren hat sich in unserer Samtgemeinde einiges getan. Vieles ist allerdings auch liegengeblieben. Fehlende Jahresabschlüsse, Verzögerungen beim Kita-Bau und bei Schulsanierungen, schlechte Erreichbarkeit des Rathauses, grundsätzlich mangelnde Transparenz und Kommunikation – und die Liste lässt sich wohl noch weiterführen. Das kann so nicht weitergehen. Da kommt bei mir automatisch Veränderungs- und Verbesserungswille auf. Ich möchte diese Herausforderungen mit einem guten Team und in einer positiven, vertrauensvollen Atmosphäre im Rathaus angehen. Dafür braucht es eine gute Führungsstruktur, klare Zuständigkeiten und vor allem ein gutes Miteinander in der Verwaltung. Das möchte ich fördern.“

Der Bewerber betont dabei, dass er sich im Fall einer Wahl nicht nur als Verwaltungsoberhaupt verstehen will: „Ein Samtgemeindebürgermeister muss ein politisch denkender und handelnder Mensch sein. Das bedeutet, dass er das Handeln von Politik und Verwaltung kommunizieren, erklären und begründen können muss. Außerdem muss er sich dafür interessieren, was in der Samtgemeinde passiert – sei es im Ehrenamt, in den Schulen und Kitas oder in den Betrieben. Vor allem aber geht es darum, richtige Prioritäten zu setzen und Bürgern, die Fragen haben, Antworten zuzusichern. Bei alledem ist in Zukunft sicherlich noch Luft nach oben. Das möchte ich angehen.“

Besonders in Zeiten von Corona, die auch den Samtgemeindehaushalt empfindlich treffen werde, müsse man laut Henning Evers einen genauen Plan davon haben, „was man will und was man nicht will“. Besonders fokussieren will er sich deshalb auf drei Themenbereiche, die ihm persönlich wichtig sind. „Am Ende geht es immer darum, diese Schwerpunkte politisch so anzupacken, dass sich die Attraktivität unserer Samtgemeinde verbessert – einerseits für die vielen Einwohnerinnen und Einwohner und andererseits für die, die es vielleicht werden wollen. Deswegen werde ich mich den Themen Schule und Kita, Bauen und Wohnen sowie Freizeit und Ehrenamt besonders widmen. Unsere Schulbauten und unsere Bäder müssen dringend in Schuss gebracht werden, Bauplanungen dürfen sich nicht mehr endlos hinziehen und wir müssen zusehen, dass wir das ehrenamtliche Engagement in unserer Samtgemeinde endlich entsprechend würdigen. Das gilt vor allem für unsere vielen Vereine und Feuerwehren.“


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