Kriminalität

Gifhorns Polizei warnt vor Fake-WhatsApp-Mitteilungen: Leiferderin überweist falscher Tochter vierstelligen Betrag

Redaktion Veröffentlicht am 02.07.2021
Gifhorns Polizei warnt vor Fake-WhatsApp-Mitteilungen: Leiferderin überweist falscher Tochter vierstelligen Betrag

Eine Leiferderin wurde Opfer eines neuen Enkeltricks über WhatsApp. Die Frau verlor einen vierstelligen Geldbetrag.

Foto: Aileen Kristen (Gestaltung)

Einen Fall des sogenannten Enkeltricks hat die Gifhorner Polizei am Dienstagabend in Leiferde verzeichnet. Demnach klingelte das Handy einer Leiferderin, sie hatte eine WhatsApp-Mitteilung bekommen. Darin erzählte ihre Tochter, dass dies ihre neue Nummer sei, ihr Handy sei kaputtgegangen. Kurze Zeit später bat die Tochter um eine Geldüberweisung, diese könne sie selbst wegen des defekten Handys nicht mehr ausführen, heißt es im Polizeibericht.

Die Leiferderin kam der Bitte nach und überwies einen vierstelligen Betrag an eine deutsche IBAN. Erst danach habe sie ihre Tochter über Festnetz erreicht, dabei stellte sich schnell heraus, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Hinter der zunächst unbekannten Nummer verbargen sich Betrüger und nicht die Tochter.

Es handele sich dabei um eine neue Masche des sogenannten „Enkeltricks“. Die Kriminellen bitten im Namen einer Tochter, eines Sohnes oder eines anderen Familienmitglieds die neue Nummer zu speichern – und um Geld. Bei der aktuellen Masche per WhatsApp erklären sie, dass auf dem neuen Handy kein Online-Banking möglich sei. Sie bitten, einen Geldbetrag für sie zu überweisen. Wie gewohnt sei es sehr dringend.

So könnt Ihr Euch schützen:

  • Wenn Ihr von Euch bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werdet, speichert die Nummer nicht automatisch ab.
  • Fragt bei der Euch bekannten Person unter der alten Nummer nach.
  • Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messenger sollten immer misstrauisch machen und überprüft werden.
  • Achtet auf die Sicherheitseinstellungen Eures verwendeten Nachrichtendienstes.