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Gifhorn gemeinsam stark machen: Warum Christopher Finck Bürgermeister werden möchte und was ihn auf seinem Weg geprägt hat

Redaktion Veröffentlicht am 07.09.2026
Gifhorn gemeinsam stark machen: Warum Christopher Finck Bürgermeister werden möchte und was ihn auf seinem Weg geprägt hat

Gute Politik beginnt mit Zuhören: Für SPD-Kandidat Christopher Finck gilt das in Gifhorns Innenstadt genauso wie auf dem Spielplatz.

Foto: Privat

Vater, Polizeibeamter, Verwaltungsexperte und Politiker: Christopher Finck (SPD) möchte Bürgermeister seiner Heimatstadt werden. Dabei geht es ihm nicht allein um ein neues Amt. Es geht um die Frage, wie Gifhorn in den kommenden Jahren geführt werden soll, und um die Überzeugung, dass die Stadt neue Ideen, neuen Schwung und vor allem ein gutes Miteinander braucht.

Wenn Christopher Finck über Gifhorn spricht, dauert es nicht lange, bis ein Satz fällt, der in den vergangenen Monaten zu einer Art Leitmotiv seiner Kandidatur geworden ist: „Ich möchte Gifhorn gemeinsam stark machen.“

Nur ein Wahlkampfslogan? Für Christopher Finck steckt dahinter mehr: eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie er die Rolle des Bürgermeisters versteht. Nicht als jemanden, der allein im Rathaus entscheidet. Sondern als jemanden, der zuhört, unterschiedliche Interessen zusammenbringt, Entscheidungen vorbereitet und dann auch Verantwortung für die Umsetzung übernimmt.

„Ein Bürgermeister kann eine Stadt nicht allein verändern“, sagt Christopher Finck. „Das funktioniert nur gemeinsam mit den Menschen, den Vereinen, den Unternehmen, der Politik und natürlich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung.“

Dass er diesen Gedanken immer wieder betont, hat viel mit seinem bisherigen Weg zu tun: Nach dem Abitur in Gifhorn entschied sich Christopher Finck für die Polizei. Er wollte mit Menschen arbeiten, Verantwortung übernehmen, etwas Sinnvolles tun.

Dann 2016 der Schritt in die Kommunalpolitik: Als Ratsherr entdeckte er, wie viel Gestaltungskraft direkt vor Ort entstehen kann. „Mich hat sofort fasziniert, dass man eine Idee nicht nur diskutiert, sondern sie bis zur Umsetzung begleiten kann und am Ende viele Menschen ganz konkret davon profitieren. Genau das ist für mich bis heute ein großer Antrieb.“ Um auch fachlich bestens vorbereitet zu sein, hat er berufsbegleitend einen Master in kommunalem Verwaltungsmanagement absolviert und im Sommer abgeschlossen.

Bei aller beruflichen Erfahrung gibt es für seine Kandidatur aber noch einen anderen Grund. Gifhorn ist sein Zuhause. Hier hat Christopher Finck nicht nur 2004 Abitur gemacht. Hier lebt er heute mit seiner Frau und beiden Kindern. Und hier erlebt er selbst, was Familien beschäftigt: Kinderbetreuung, Schule, Verkehr, Freizeitmöglichkeiten und Sicherheit.

Genau deshalb steht Familienfreundlichkeit für ihn weit oben auf der politischen Agenda. Sein Anspruch ist durchaus ambitioniert: Gifhorn soll die familienfreundlichste Stadt der Region werden.

Dabei versucht Finck, seine Kandidatur nicht als Abrechnung zu inszenieren: „Natürlich ist in Gifhorn viel Gutes entstanden. Es wäre doch Unsinn, das kleinzureden.“ Dennoch sei nach 15 Jahren mit derselben Führung im Rathaus ein Zeitpunkt gekommen, an dem neue Perspektiven der Stadt guttun würden: Bei der Frage nach bezahlbarem Wohnen. Bei der Entwicklung der Innenstadt. Bei Wirtschaft und Arbeitsplätzen. Bei Familienfreundlichkeit von Jung bis Alt und Sicherheit. Aber auch bei der politischen Kultur.

Christopher Finck möchte stärker hinaus aus dem Rathaus: regelmäßige Gespräche in den Ortsteilen, mehr Kontakt zu Vereinen, Unternehmen und Initiativen und eine Verwaltung, die sich noch deutlicher als Dienstleisterin für Bürgerinnen und Bürger versteht. Sein Grundsatz: Gute Politik beginnt mit Zuhören.

Und was wäre für ihn nach einigen Jahren als Gifhorner Bürgermeister ein Erfolg? Da muss Christopher Finck nicht lange überlegen. „Wenn die Menschen sagen: Da ist wieder Bewegung drin. Wir kommen gemeinsam ins Handeln. Man hört einander zu.“ Dann kommt wieder dieser Satz: „Ich glaube an diese Stadt. Und ich habe richtig Lust darauf, Gifhorn gemeinsam mit den Menschen stark zu machen.“


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