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Gemeinsam gestalten statt allein verwalten: Christopher Finck, SPD-Bürgermeisterkandidat für Gifhorn, bringt frische Ideen

Redaktion Veröffentlicht am 11.08.2026
Gemeinsam gestalten statt allein verwalten: Christopher Finck, SPD-Bürgermeisterkandidat für Gifhorn, bringt frische Ideen

Aus Liebe zu Gifhorn: SPD-Kandidat Christopher Finck möchte in Gifhorn Bürgermeister werden. Aktuell arbeitet der Polizeibeamte als Referent der niedersächsischen Landtagspräsidentin Hanna Naber.

Foto: Jonah Bublitz

Am Sonntag, 13. September, sind in Niedersachsen Kommunalwahlen, in denen rund 6,5 Millionen Wahlberechtigte darüber entscheiden, wie Politik vor Ort gestaltet werden soll. „Gemeinsam Gifhorn stark machen“ – unter diesem Motto tritt die Gifhorner SPD mit 40 Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl an. Und für das Amt des Gifhorner Bürgermeisters bewirbt sich Christopher Finck. Er spricht im Interview er über den Wunsch der Veränderung, seinen Erfahrungsschatz und das Leuchtturmprojekt Stadtbibliothek.

Herr Finck, warum wollen Sie Bürgermeister werden?

Weil Gifhorn meine Heimat ist. Hier lebe ich mit meiner Frau und unseren zwei Kindern, hier engagiere ich mich seit vielen Jahren. Gifhorn ist eine tolle Stadt. Ich möchte Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit den Menschen unsere Stadt gestalten.

Was bringen Sie für das Amt mit?

Drei Perspektiven. Erstens die eines Familienvaters mit zwei kleinen Kindern. Ich weiß, wie wichtig gute Kitas, starke Schulen und eine Verwaltung sind, die Familien im Alltag wirklich unterstützen. Zweitens die eines Polizeibeamten. Sicherheit bedeutet für mich nicht nur Kriminalitätsbekämpfung, sondern auch Sauberkeit, Ordnung und das Gefühl, sich in seiner Stadt wohlzufühlen. Und drittens mein Wissen über moderne Verwaltung und Kommunalpolitik. Mit meinem Master im Kommunalen Verwaltungsmanagement möchte ich Verwaltung wieder stärker als Dienstleister und Motor für unsere Stadt verstehen.

Mein Anspruch ist es, Probleme nicht nur zu verwalten, sondern sie ernsthaft zu lösen. Das habe ich etwa bei der Initiative für ein bundesweites Lachgasverbot gezeigt, die ich gemeinsam mit dem Stadtelternrat angestoßen habe.

Und warum genau braucht Gifhorn einen Wechsel?

Nach vielen Jahren an der Spitze unserer Stadt ist es Zeit für neue Perspektiven und neue Prioritäten. Dabei geht es mir nicht darum, alles Bestehende in Frage zu stellen. Aber Gifhorn braucht einen klareren Blick nach vorn, das heißt: solide Finanzen, eine bürgerfreundliche Verwaltung, eine starke Wirtschaft und konkrete Zukunftsprojekte. Ich bin überzeugt, dass unserer Stadt neue Ideen und neuer Schwung guttun.

Gleichzeitig hat sich die Pro-Kopf-Verschuldung seit 2019 auf mehr als 2000 Euro verfünffacht. Das zeigt, dass wir bei Investitionen genauer priorisieren und verantwortungsvoller mit dem Geld der Bürger umgehen müssen.

Was steht für Sie im Mittelpunkt?

Familien stehen für mich an erster Stelle, und Familie heißt vom Kleinkind bis zu Oma und Opa. Deshalb geht es mir und der SPD um verlässliche Betreuung, gute Schulen, sichere Wege und bezahlbares Wohnen, aber ebenso um Sauberkeit, Begegnungsorte, medizinische Versorgung und Pflege. Eine starke Wirtschaft und gute Arbeitsplätze sind dafür die Grundlage.

Gemeinsam für Gifhorn: Bürgermeisterkandidat Christopher Finck und das Team der SPD im Landkreis Gifhorn.

Foto: Johann Lindhorst

Ich bin fest davon überzeugt, dass es unserer Stadt guttun würde, wenn sich die Verwaltung stärker öffnet und neue Ideen zulässt. Und ich möchte ein echtes Leuchtturmprojekt für alle Generationen verwirklichen: eine neu gedachte Stadtbibliothek zusammen mit dem Ratsweinkeller, als moderner Ort für Bildung, Begegnung und Kultur. Für Jung und für Alt. Davon profitieren alle Menschen in Gifhorn und nicht nur diejenigen, die sich ein Steak leisten können. Ich investiere lieber 3,5 Millionen Euro in einen Ort für alle als in die Geschäftsräume eines privaten Restaurantbetreibers, wie es die CDU und der amtierende Bürgermeister möchten.

Die SPD hat spürbar Rückenwind. Wie erklären Sie sich das?

Wir sind geeint, hoch motiviert und haben durch meine Kandidatur zusätzlichen Schwung bekommen. Die Veranstaltungen mit Verteidigungsminister Boris Pistorius im BSK-Saal oder mit unserem Ministerpräsidenten Olaf Lies wurden sehr positiv aufgenommen. Die Lust auf Veränderung ist in Gifhorn spürbar und das stärkt mich im Wahlkampf.

Wir machen in Gifhorn Politik mit Zuversicht und aus Liebe zu Gifhorn. Demokratie beginnt vor Ort. Deshalb sind wir präsent, hören zu und bringen aktuell mehr PS auf die Straße als jede andere Partei. Wir haben ein starkes Team, ein gutes Wahlprogramm und konkrete Ideen.

Jetzt bitten wir die Menschen am 13. September um ihr Vertrauen, damit wir die Ideen umsetzen können.


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