Schützenfest in Gifhorn

Wahre Freundschaft gibt‘s eben nur unter Männern - Der 1. Zug USK verrät, was die Männerfreundschaft ausmacht

Mia Anna Elisabeth Timmer Veröffentlicht am 17.06.2022
Wahre Freundschaft gibt‘s eben nur unter Männern - Der 1. Zug USK verrät, was die Männerfreundschaft ausmacht

Die Schützen im 1. Zug USK wissen, worauf es ankommt: Zusammenhalt und gemeinsame Erlebnisse.

Foto: Collage KURT Media

Männerfreundschaft: Was ist das eigentlich? Der Zusammenhalt? Die Erlebnisse? Das miteinander Lachen? Oder reine Verbundenheit? KURT hat sich exemplarisch für alle Schützenzüge beim 1. Zug USK umgehört, um zu erfahren, was Männerfreundschaft für die Schützenbrüder bedeutet – bei unseren Telefon-Interviews sind wir auf Freude und Gemeinschaft und zum Glück auch auf viele Antworten auf unsere große Frage gestoßen.

„Zusammenhalt und Kameradschaft!“, fasst sich Stefan Pingel kurz. Der 50-Jährige beschreibt wohl wahre Männerfreundschaft: „Wenn man Sorgen hat – zum Beispiel Handwerker braucht, da ist das Netzwerk direkt für einen da.“ Auf die Schützenbrüder kann man sich eben verlassen.

Frank Sammann ist, wie er erzählt, vor fünf Jahren „herzlich aufgenommen“ worden. Er war auch bei zwei der Motorradtouren nach Thüringen des 1. Zugs dabei: „Toll! Schön fahren, abends dann beisammen sitzen. Wir haben viel gesehen und es war gut organisiert.“

Doch nicht nur Motorradtouren unternimmt der 1. Zug zur Pflege der Männerfreundschaft. „Dieses lustige Beisammensitzen, das gefällt mir“, verrät Frank Sammann. Die Schützenbrüder boßeln auch, unternehmen Radtouren und selbstverständlich wird jeden Donnerstag geschossen.

„Immer, wenn was ist, bin ich dabei!“, verkündet Thorsten Scholz-Fasch, der neue Fahnenträger des 1. Zugs, stolz. Der 39-Jährige ist seit fünf Jahren dabei: „Der Zugführer war mir sympathisch, die anderen hab ich dann so kennengelernt.“ Eine starke Männerfreundschaft? Das kann Thorsten nur bestätigen: „Der Zusammenhalt ist mega“, sagt er – und fügt lachend an: „Wahre Freundschaft gibt‘s doch nur unter Männern!“

Kein Wunder, dass nicht nur für Stefan Pingel der 1. Zug etwas ganz besonderes ist – nicht nur, weil er schon seit 15 Jahren dabei ist: „Man ist dort gut aufgehoben und es gibt auch nie sowas wie Missgunst. Das ist nicht in jedem Verein so.“