Krisenmanagment

Polizei kontrolliert verschärft Kontaktsperre - Zwei Verstöße im Gifhorner Stadtgebiet

Redaktion Veröffentlicht am 25.03.2020
Polizei kontrolliert verschärft Kontaktsperre - Zwei Verstöße im Gifhorner Stadtgebiet

Die Einhaltung der geltenden Kontaktsperre hat derzeit höchste Priorität bei der Gifhorner Polizei.

Foto: wikimedia.org (Symbolfoto)

Beamte der Polizeiinspektion Gifhorn verstärkten in den vergangenen Tagen ihre Präsenz in Stadt und Landkreis, um die Einhaltung der geltenden Kontaktsperre zu überprüfen. Diese Kontrollen genießen bei den Ordnungshütern derzeit höchste Priorität, das teilte die Polizeiinspektion Gifhorn in einer Pressemitteilung mit.

Die weitaus überwiegende Zahl der Bürgerinnen und Bürger zeige sich in diesem Zusammenhang durchaus diszipliniert und einsichtig. Lediglich zwei Verstöße wurden am späten Dienstagabend von den Beamten festgestellt, heißt es im Polizeibericht.

Demnach wurden gegen 21 Uhr auf dem Famila-Parkplatz an der Braunschweiger Straße drei Gifhorner im Alter von 20, 21 und 40 Jahren angetroffen, die gegen das Kontaktverbot verstießen. Sie seien zunächst ermahnt worden. Bei einer erneuten Kontrolle nur 45 Minuten später am gleichen Ort seien alle drei Männer nochmals angetroffen worden und verstießen wiederum gegen das Kontaktverbot, in dem sie sich dicht beieinanderstehend um die Motorhaube eines ihrer Fahrzeuge drängten. Die Beamten leiteten nunmehr gegen alle drei Unbelehrbaren ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein.

Eine andere Streifenbesatzung habe gegen 21.30 Uhr eine Gruppe von fünf jungen Männern im Alter zwischen 20 und 27 Jahren im Bereich eines Regenrückhaltebeckens am Isenbütteler Weg, Ecke Kurt-Schumacher-Straße, festgestellt. Die in Gifhorn beheimateten Männer hockten laut der Polizei auf Sitzgelegenheiten vor dem Rückhaltebecken ohne jegliche Distanz zueinander. Auch gegen sie seien Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet worden.