Schützenfest in Gifhorn
Glücksfall und zeitliche Herausforderung: 2027 soll der Wiederaufbau des Schießheims bestenfalls abgeschlossen sein
Malte Schönfeld Veröffentlicht am 18.06.2026
Der Schießheimbrand schockte die Schützenseele. Doch engagierte Teams packen inzwischen für den Wiederaufbau an.
Foto: Klaus-Dieter Oppermann
Für das Gifhorner Schützenwesen ist das Schießheim halbes Heiligtum, Sportstätte und Zuhause in einem. Nach dem schlimmen Brand im April des vergangenen Jahres plant die Eigentümerin, die Stadt Gifhorn, zum Schützenfest 2027 den Wiederaufbau abzuschließen. Die Nutzer – USK und BSK – sind schon gespannt.
Parallel laufen zwei Projekte: Zum einen die Wiederaufnahme des Schießbetriebs interimsweise im Seitenflügel, der zwar beschädigt, aber funktionsfähig ist. Zum anderen der komplette Neubau des zerstörten Rests. „Ein Glücksfall, dass wir überhaupt eingebunden sind, und ein großes Lob an das Team der Stadt Gifhorn sowie Sabine Garzke vom Architekturbüro Gödde“, urteilt USK-Major Karsten Ziebart.
Wie viel Kosten für die Vereine und die Schießheim GbR noch entstehen könnten, sei laut BSK-Major Carsten Gries noch nicht zu beziffern.