Schützenfest in Gifhorn
Fast alle finden zurück an den Schießstand: Schützen des BSK und USK Gifhorn lassen sich nicht ausbremsen
Malte Schönfeld Veröffentlicht am 19.06.2026
Ideengeber Holger Richter (Mitte) vom 8. Zug USK sicherte sich im Mai den Phoenix-Pokal. Es gratulierten Frank Goebel und Mareike Schulze.
Foto: Privat
Erst die Pandemie, dann der Schießheimbrand – die Schützen hatten es echt nicht leicht. Inzwischen ist aber geradezu ein Aufschwung zu verzeichnen, was die Offiziellen freut.
Der Neubau der Schießanlagen verspricht elektronische Messrahmen statt Seilzuganlage, Zentralerfassung und einiges mehr. Damit ist zukünftig ein geschmeidigerer Ablauf möglich. Stück für Stück möchten die Vereine die Trainings und später auch Wettkämpfe ins eigene Schießheim zurückverlagern. „Freude und Erwartungshaltung sind hoch“, meint BSK-Schießoffizier Athanassios Papadimitriou.
Wie das BSK ist auch das USK mit festen Trainingstagen bei der Schützengesellschaft Winkel untergekommen – diese Terminsicherheit sorgt für ein großes Aufkommen. Besonders ist, dass es inzwischen auch etwas zu gewinnen gibt: den Phönix-Wanderpokal, der den besten Teiler des Abends prämiert. „Der Pokal wurde auf Vermittlung durch Kompanieführer Karsten Krause aus Meine gestiftet, die Idee zum Namen gab Holger Richter“, berichtet USK-Schießoffizier Frank Göbel.
„Die Tradition soll fortgesetzt werden, auch wenn das Schießheim wiederaufgebaut ist.“