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Für ein Gifhorn, das mehr kann: Sechs Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen sprechen über ihre Ideen
Redaktion Veröffentlicht am 08.09.2026
Treten für die Grünen bei den Kommunalwahlen an: Rico Möllmann (im Uhrzeigersinn), Dustin Rösemann, Bürgermeisterkandidat Dominik Ruder, Christoph Koenders, Anke Klitzke und Hagen Schink.
Foto: Thomas Koschel
Sechs Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen zeigen, wie sie Gifhorn konkret weiterentwickeln wollen – mit Ideen für Kultur, Energie, Mobilität, Ortsteile und sichere Wege.
Im Wahlbereich 1 betont Dustin Rösemann, dass das Mühlenmuseum das Aushängeschild unserer Stadt ist: „Daher werden wir die Gebäude erhalten, das Museum modernisieren und die Attraktivität des Außengeländes und der Gastronomie weiter steigern.“
Rico Möllmann hebt die Bedeutung erneuerbarer Energien hervor. Es gebe zahlreiche bislang ungenutzte Dachflächen, die sich für Photovoltaik eignen: „Dieses Potential wollen wir systematisch nutzen.“
Im Wahlbereich 2 beschreibt Dominik Ruder, was junge Menschen in Gifhorn brauchen: sichere Wege, bezahlbare Mobilität, gute Freizeitangebote und Räume, die sie selbst mitgestalten können. Beteiligung und Alltagstauglichkeit seien entscheidend, um die Stadt für junge Menschen attraktiv zu halten.
Dr. Hagen Schink möchte, dass man in Gifhorn auch ohne eigenes Auto gut leben kann: „Dafür braucht es sichere Geh- und Radwege, einen verlässlichen ÖPNV und gute Verbindungen.“ So entstünden echte Alternativen zum Auto.
Im Wahlbereich 3 formuliert Anke Klitzke ihren Blick auf die Ortsteile: „Sie gehören zu Gifhorn und haben wertvollen Charakter.“ Ihre Entwicklung brauche Augenmaß: weniger Flächenverbrauch, aber genügend Raum, damit Familien gut leben können.
Dr. Christoph Koenders macht sich für sichere Schulwege stark: klare Verkehrsführung, sichere Querungen und regelmäßige Kontrollen an Gefahrenstellen geben Kindern mehr Selbständigkeit
und Sicherheit.
„Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Aber wir wissen, wie wir Politik machen wollen: klimafreundlich, transparent, gerecht und offen“, erklären sie. „Dabei wollen wir nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden, sondern alle einbeziehen, zuhören und gemeinsam gute Lösungen entwickeln. Für ein Gifhorn, das mehr kann.“