Altstadtfest in Gifhorn
Weil sie sich kümmern, können wir feiern: Ehrenamtliche und hauptberufliche Helfer sind beim Altstadtfest im Einsatz
Malte Schönfeld Veröffentlicht am 18.08.2026
Auf die Helferinnen und Helfer des Altstadtfests kann man vertrauen. Solange sie in der Nähe sind, scheint jedes Problem lösbar.
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)
Steht man auf dem Altstadtfest-Gelände, ist das Leben ganz wunderbar in Ordnung. Überall ist was los. Überall geht’s ab. Fahrgeschäfte leuchten neben Essensbuden, Attraktionen im Programm locken in die Nebengassen des Gifhorner Steinwegs.
Man ahnt schon, dass das Altstadtfest nur von einem großen Team aufgebaut und überwacht werden kann. Viele kleine Einheiten, die genau wissen, was sie machen. Und dazu gehören auch die Helferteams, die ehrenamtlich oder hauptberuflich für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
KURT stellt sie Euch vor.
Wegen der Baustelle auf der Hindenburgstraße weicht die Unfallhilfsstelle des DRK auf den Volksbank-Parkplatz aus. „Wir werden es auf dem Fest aber auch noch kenntlich markieren“, versichert Bereitschaftsleiter David Skiba. So kann sein Team von 20 Personen pro Schicht weiterhin aktiv sein, um Herzinfarkte, Schlaganfälle, Alkoholvergiftungen sowie Schnittwunden und Stürze umgehend zu behandeln.
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)
Wer schlau ist, reist zum Altstadtfest ohne Auto an und nimmt das Fahrrad. Über 800 bis 900 Räder wacht der ADFC, das Abstellen auf dem Ceka-Parkplatz kostet 1 Euro. Sicherheit geht eben vor – „vor allem, weil auch äußerst teure E-Bikes immer mehr zunehmen“, zwinkert Wolfgang Harder, Vorsitzender des Gifhorner Ablegers, der mit einem 27-Personen-Team im Einsatz ist, das in einem Schichtsystem arbeitet. „Es ist nicht nur Stress, sondern macht auch Spaß.“
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)
Man hofft es natürlich nicht, aber: Bei so viel Technik, Buden und Bühnen kann immer etwas schiefgehen. „Im Schadensfall etwa durch ein kleines Feuer sind wir sofort zur Brandbekämpfung unterwegs“, versichert Gifhorns stellvertretender Ortsbrandmeister Dennis Misselhorn. Sieben Schichten à sechs Löschkräfte sind im Einsatz.
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)
Wenn man erst mal Teil der Menschentraube ist, bleibt man automatisch in Bewegung. Doch dass die Wege zum Altstadtfest gut beleuchtet sind, dafür sorgt das Technische Hilfswerk (THW). „Fünf bis sieben Leute sind vor und nach dem Fest im Einsatz“, erklärt Ortsbeauftragter Olaf Daratha. Und so werden auch potentielle Pinkelstellen illuminiert.
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)
So viele Besucher auf dem Altstadtfest, da braucht‘s natürlich auch die Gifhorner Polizei. „Wir sind auf der Meile in Präsenz und gut zu erkennen“, erklärt Polizeisprecher Christoph Nowak. Verloren geglaubte Kinder, Streitigkeiten schlichten – das sind die Aufgabengebiete für Gifhorns größtes Fest. „Es soll in Ruhe gefeiert werden. Und alle größeren Probleme lassen sich sicherlich in der Polizeistelle an der Hindenburgstraße klären.“
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)