Politik
Jetzt ist's auch offiziell: Gifhorns neuer Bürgermeister Christopher Finck tritt sein Amt zum 1. November an
Redaktion Veröffentlicht am 30.09.2026
Gemeindewahlleiter und Erster Stadtrat Johannes Laub (rechts) gratuliert Christopher Finck, dem künftigen Bürgermeister der Stadt Gifhorn, zum Wahlerfolg.
Foto: Stadt Gifhorn
Christopher Finck (SPD) erhielt bei der Stichwahl am vergangenen Sonntag 61,39 Prozent der Stimmen und wird neuer Bürgermeister – am heutigen Mittwoch stellte der Wahlausschuss der Stadt Gifhorn dieses amtliche Endergebnis offiziell fest.
Formell hätte Christopher Finck jetzt eine Woche Zeit gehabt, um das Amt anzunehmen – das erledigte er aber laut Mitteilung der Stadt Gifhorn sogleich in der Ausschusssitzung. Gemeindewahlleiter und Erster Stadtrat Johannes Laub gratulierte mit einem Strauß orangefarbener Rosen.
Der bisherige Amtsinhaber Matthias Nerlich (CDU) erhielt 38,61 Prozent der Stimmen und scheidet zum 31. Oktober aus dem Amt.
So viele Wähler haben abgestimmt
Insgesamt haben 13.675 Gifhornerinnen und Gifhorner ihre Stimme bei der Stichwahl abgegeben – 8686 an der Wahlurne und 4989 per Briefwahl. Damit lag die Wahlbeteiligung bei insgesamt 43,26 Prozent.
Christopher Finck übernimmt die Amtsgeschäfte zum 1. November. Wenige Tage später tritt der bei der Kommunalwahl am 13. September neu gewählte Rat der Stadt Gifhorn am 9. November zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
Neue Machtverhältnisse im Gifhorner Stadtrat
Die neuen Mehrheitsverhältnisse machen es spannend: Die SPD erhielt 12 Sitze und ist damit die stärkste Fraktion im neuen Stadtrat – hinzu kommt noch die Stimme von Bürgermeister Christopher Finck, der qua Amt dem Stadtrat angehört. Sein bei der Wahl errungenes Ratsmandat wird ein Nachrücker erhalten.
Die CDU ist im neuen Stadtrat mit 11 Sitzen vertreten. Der AfD hätten nach dem Wahlergebnis 9 Sitze zugestanden – da die Partei aber nur 7 Kandidaten aufgestellt hatte, bleiben 2 Sitze unbesetzt. Die Grünen sind viertstärkste Kraft im neuen Rat mit 4 Sitzen.
2 Sitze erhielten die Linken, jeweils 1 Sitz die FDP und die ULG.
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