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Wagen, Ausprobieren, Mitgestalten: Die Gifhorner Grünen wollen Frauen und ihre Anliegen in der Politik stärken

Redaktion Veröffentlicht am 08.03.2026
Wagen, Ausprobieren, Mitgestalten: Die Gifhorner Grünen wollen Frauen und ihre Anliegen in der Politik stärken

Frauen in der Lokalpolitik sind unterrepräsentiert, dagegen kämpfen Ellen Klosterberg (links) und Anke Klitzke von den Grünen.

Foto: Michael Uhmeyer

Heute ist Weltfrauentag, der gefeiert wird, um über geschlechtsbezogene Unterschiede aufzuklären und Solidarität zu fördern. Anke Klitzke und Ellen Klosterberg von den Gifhorner Grünen berichten, wie sie Kommunalpolitik aus der Sicht einer Frau erleben.

Was motiviert Euch, aktiv zu sein?

Anke: Mich treibt der Wunsch an, in meiner Region zu gestalten und Veränderungen anzustoßen, die wirklich spürbar sind. Außerdem macht es mir Freude, mit engagierten Menschen Lösungen zu entwickeln.

Ellen: Ich möchte Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, Demokratie zu stärken. Dazu gehört, dass unterschiedliche Perspektiven gehört werden – eben auch die von Frauen.

Anke, wie sind Arbeit und Kommunalpolitik vereinbar?

Anke: Es ist kein Selbstläufer. Die Basis ist Leidenschaft. Ohne das innere Feuer für die Sache – sei es der neue Radweg oder die Sanierung der Grundschule – wird die Belastung schnell zur Last. Aber Leidenschaft allein reicht nicht aus, sie ist nur der Treibstoff. Um nicht auszubrennen, braucht es ein starkes Team.

Ellen, welche politischen Schwerpunkte sind Dir wichtig?

Ellen: Wichtig sind mir Nachhaltigkeit, der Erhalt unserer Demokratie und ein respektvoller Umgang. Politik muss nahbar sein. Sie ist kein Selbstzweck, sondern ein Dienst an der Gemeinschaft. Ich möchte, dass wir Entscheidungen treffen, die langfristig tragen – ökologisch, sozial und demokratisch.

Wie unterstützt ihr andere Frauen, die politisch aktiv werden wollen?

Anke: Unsere Listen sind paritätisch besetzt, und Platz 1 ist immer für eine Frau reserviert. Dazu gibt es Netzwerke für Frauen und verschiedene Mentoring-Programme. Jede Frau findet dort etwas, das zu ihr passt – ob sie neu einsteigt oder schon länger dabei ist.

Was muss sich ändern, damit mehr Frauen sich politisch engagieren?

Ellen: Wir brauchen flexiblere Strukturen, Online-Sitzungen als selbstverständliche Alternative, damit Familie, Beruf und Ehrenamt besser vereinbar sind. Außerdem braucht es eine auskömmliche Entschädigung für Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen.

Was wünscht Ihr Euch für politisch aktive Frauen?

Anke: Mehr Mut, weniger Perfektionismus. Ich wünsche mir, dass Frauen sich trauen, einfach loszulegen.

Ellen: Ja. Ich wünsche mir, dass junge Frauen ihre Perspektiven selbstbewusst einbringen. Demokratie braucht Vielfalt. Es gibt so viele Möglichkeiten. Also: Wagen, Ausprobieren, Mitgestalten.


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