Altstadtfest in Gifhorn
Neue Gewehre und Auflagen beim Schießen: Nach einem Jahr Pause sind wieder Altstadtfestkönig und Königin gesucht
Malte Schönfeld Veröffentlicht am 19.08.2026
Bisher musste der Altstadtfestkönig mit einem Seitenspanner zielen, ab diesem Jahr wird per Lichtpunktgewehr geschossen.
Foto: Michael Uhmeyer (Archiv)
Die Stadt Gifhorn und das Schützenwesen – sie sind eng miteinander verwoben. Ohne die Gifhorner Schützenkorps würden wohl einige Traditionen und Bräuche fehlen. Auch auf dem Altstadtfest wird der Schießsport hochgehalten und beworben. Denn für Gifhorns größtes Fest sind nach einem Jahr Pause wieder ein eigener König und eine eigene Königin gesucht. Organisiert wird das Schießen am Freitag- und Samstagabend vom Uniformierten Schützenkorps (USK).
Grund für die Pause waren laut USK-Schießsportleiter Frank Göbel Wasserschäden bei den Gerätschaften, als das Behältnis im Zuge der Löscharbeiten des Schießheimbrandes feucht wurde. Aber auch ohne den Brand hatte sich einiges verändert – etwa die Zuständigkeit der Waffenbehörde, die zum Landkreis wechselte. „Und doch haben viele Leute nachgefragt, wann das Schießen auf den Altstadtfestkönig wieder stattfindet.“
So wie bisher sollte es aber keinesfalls weitergehen. „Unsere Seitenspanner waren nicht mehr instandzuhalten“, erklärt Frank Göbel. Und auch um die Sicherheit am Stand zu gewährleisten und die Freigabe der Behörde zu bekommen, kommen fortan von Jörg Schulze umgebaute Lichtpunktgewehre zum Einsatz. So möchte das USK weiterhin für den Schießsport werben – der Publikumsverkehr spült schließlich immer Interessierte an den Stand. Und auch einige Wettkampfschützen freuen sich schon.
Nur einer beziehungsweise eine darf sich König oder Königin nennen, die besten Drei wiederum sahnen den beliebten Mühlenpokal ab. „Und für alle, die einen Teiler unter 40 schießen, gibt‘s eine Medaille“, macht Frank Göbel Werbung für den Wettkampf.
Freitag & Samstag, 17 bis 22.30 Uhr
Toreinfahrt, Steinweg 14