Stadthalle Gifhorn: Spielzeit 2026/2027 (Anzeige)
Packende Geschichten, lebhafter Humor: Fünf phantastische Stücke stecken im Theater-Abo der Stadthalle Gifhorn
Malte Schönfeld Veröffentlicht am 17.09.2026
Ein Klassiker der deutschen Literatur kommt mit „Mephisto“ auf die Bühne. Das Stück nach dem Roman von Klaus Mann ist auch im Theater-Abo enthalten.
Foto: Philipp Plum
Man sagt über das Theater: Bretter, die die Welt bedeuten. Und das nimmt die Stadthalle Gifhorn im neuen Programm wieder ernst. Da sollte man sich das Theater-Abo nicht entgehen lassen. Vorstellungsbeginn ist jeweils um 19 Uhr.
Das Ohnsorg-Theater bringt unter der Regie von Julia Bardosch „Altes Land“ (9. Oktober) nach Gifhorn. Das Drama nach dem Roman von Dörte Hansen handelt von Vera, die als Flüchtlingskind nach dem Krieg ausgegrenzt wurde und nach 60 Jahren noch diese schlimme Erfahrung mit sich schleppt. Alles ändert sich, als ihre Nichte Anne am Bauernhof erscheint.
Ein literarischer Abend über Nervensägen, Quälgeister und Neurotiker mit den preisgekrönten Schauspielern Claudia Michelsen und Devid Striesow ist das nächste Highlight (28. November). Für „Sind wir bald da? Gibt‘s das auch mit Sojamilch?“ kooperiert die Stadthalle mit dem Kulturverein Gifhorn.
Ebenfalls im Theater-Abo dabei: „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ mit Schauspieler Martin Lindow.
Foto: Dietrich Dettmann

Schauspieler Martin Lindow kommt nach Gifhorn – und zwar für die Krimi-Komödie „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ (18. Dezember). Überflüssige Pfunde, eine gescheiterte Entführung, ökologisch angebautes Marihuana, Heilfasten und die Grundsätze bewusster Ernährung – eine verrückte Kombi, die so ihresgleichen sucht.
Das Neue Globe Theater bringt Klaus Manns „Mephisto“ (30. Januar) leichtfüßig als Tanz auf dem Vulkan im Zerrspiegel eines politischen Kabaretts der 1920/30er Jahre auf die Bühne. Ein Schlüsselroman, ein Meisterwerk – absolutes Pflichtprogramm.
Musical-Liebhaber aufgepasst, denn mit „Der kleine Horrorladen“ (11. März) kommt ein Mix aus schauriger Komik, liebenswürdiger Skurrilität und purer Romantik ins Programm. Produziert wird das Horror-Comedy-Rock-Musical vom Theater für Niedersachsen Hildesheim.