Archäologie

Gifhorns Kreisarchäologie lädt zum Vortrag des Limes-Beauftragten in die Burg Brome

Redaktion Veröffentlicht am 05.02.2020
Gifhorns Kreisarchäologie lädt zum Vortrag des Limes-Beauftragten in die Burg Brome

Der Obergermanisch-Raetische Limes war kein Eiserner Vorhang, sondern durchlässig und flexibel – hier ein Wachturm am Kastell Zugmantel bei Wiesbaden.

Foto: Veranstalter

„Vom Limes bis an die Nordsee – Römer innerhalb und außerhalb des Reiches“ lautet der Titel eines spannenden Vortrages, den Dr. Kai Mückenberger im Rahmen der Vortragsreihe „Archäologie im Landkreis Gifhorn und Umgebung“ im Februar in der Bromer Burg hält. Alle Interessierten sind willkommen, der Eintritt ist frei.

„Der Vortrag schlägt einen Bogen von aktuellen Forschungsansätzen zur Römerforschung entlang der ehemaligen Reichsgrenze hin zu ausgewählten Fundplätzen des nordwestdeutschen Raumes, die für die Erforschung der Römischen Kaiserzeit im sogenannten Barbaricum von nachhaltiger Bedeutung sind“, kündigt der Limes-Beauftragte Mückenberger vom hessischen Landesamt für Denkmalpflege an. „Schlaglichtartig werden dabei die aktuellen Diskussionen um den vermeintlichen Ort der Varusschlacht bei Bramsche aufgegriffen, der auch nach mehr als 30 Jahren Forschung noch einige ungelöste Fragen bereithält.“ Auch auf die denkmalpflegerischen Herausforderungen soll dabei eingegangen werden, welche die jüngst entdeckten Römerlager im niedersächsisch-westfälischen Raum mit sich bringen.

„Abschließend wird ein Blick in die Nordseeküstenregion geworfen, um der Frage nach Art und Umfang römisch-germanischer Kontakte im Verlauf der Römischen Kaiserzeit nachzugehen“, erklärt Dr. Kai Mückenberger. Sein Vortrag ist übrigens der Abschluss der aktuellen Veranstaltungsreihe, zu der die Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn in Zusammenarbeit mit der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft Gifhorn und den Museen des Landkreises einlädt.

Dienstag, 11. Februar
19 Uhr, Museum in der Burg Brome
Junkerende, Brome
Eintritt frei