Land & Leute

Gifhorns Jungunternehmer setzen auf die Hanseraumkonferenz

Sophie Isabell Bremer Veröffentlicht am 19.02.2020
Gifhorns Jungunternehmer setzen auf die Hanseraumkonferenz

Nils Leifert (links) und Alexander Schubert sind bei der Hako dabei.

Foto: Çağla Canıdar

An Christi Himmelfahrt werden rund 600 junge Unternehmerinnen und Unternehmer an der diesjährigen Hanseraumkonferenz in Gifhorn und Wolfsburg teilnehmen – kurz: Hako 2020. KURT sprach vorab mit Nils Leifert (26), geschäftsführender Gesellschafter der Leifert-Bäckereien, und Alexander Schubert (36), Betreiber von RAUMConcepts, über die Hintergründe der Hako, warum sie für Gifhorn bedeutsam ist und wie sich lokale Unternehmen trotz geschlossener Gesellschaft dort einbringen können.

Nils Leifert und Alexander Schubert sind Mitglieder eines Netzwerks von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Führungskräften aus allen Bereichen der Region Gifhorn-Wolfsburg – das deutschlandweite Netzwerk nennt sich Wirtschaftsjunioren, von dem das Netzwerk um Gifhorn und Wolfsburg ein regionaler Ableger ist. „Wir sind ein Zusammenschluss von Unternehmern und Führungskräften, die jünger als 40 Jahre sind“, erklärt Alexander. Die Mitglieder seien „quasi alle, die der IHK unterliegen“ und reichen von Zahnärzten und Coaches über Makler und Anwälte bis hin zu Handwerkern und Architekten. „Die Mitglieder kommen aus allen Branchen zusammen“, erläutert Alexander. „Wir sind eine bunte Mischung!“

„Das Ziel der Hanseraumkonferenz ist es, ein Netzwerk aufzubauen und die eigenen Firmen vorzustellen sowie andere kennenzulernen“, sind sich Nils und Alexander einig. Das Programm der Hanseraumkonferenz sieht vor, dass die Teilnehmenden neben sportlichen Veranstaltungen, Tourismus-Aktionen wie einer Stadtrundfahrt und Seminaren auch Gifhorner Betriebe besichtigen werden. So haben lokale Unternehmen die Möglichkeit, ihre Türen für die neugierigen Hako-Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu öffnen. In der Leifert-Filiale am Steinweg werde am langen Hako-Wochenende etwa ein Workshop zum Tortenbacken stattfinden. „Wir wollen die Region Gifhorn-Wolfsburg als den attraktiven Wirtschaftsraum zeigen, der sie ist“, so Nils. „Einige Unternehmer sind im besten Fall motiviert, in der Region tätig zu werden“, überlegt Alexander. „Wer weiß, bei manchen steht vielleicht auch eine Familiengründung an und sie suchen einen attraktiven Wohnort...“

Das Programm der Hanseraumkonferenz weist noch einige Lücken auf, die interessierten Betrieben offen stehen. Sie dürfen sich gerne bewerben, auf diesem Wege Teil der Hako zu werden. Ob eine einfache Betriebsbesichtigung oder ein lustiger Workshop – die Betriebe haben die Freiheit der Wahl. Auch können sie angeben, wie viele Personen sie in ihre Betriebsräume einkehren lassen wollen. „Jedes Unternehmen kann sich zeigen!“, betont Alexander.

Die Hanseraumkonferenz biete eine exzellente Basis für den Austausch unter den jungen Unternehmern und Führungskräften. Ganz wichtig sei das Miteinander: „Die Konferenz ist für die jungen Unternehmer eine Möglichkeit zum Visionsaustausch“, findet Nils. Und nicht nur das: „Wir geben den jungen Leuten eine Stimme.“ So schaffen sie Aufmerksamkeit für die Wirtschaftsjunioren. Das Ganze wird übrigens ehrenamtlich organisiert und fußt auf den Spenden von Förderern.

Die Wirtschaftsjunioren haben insgesamt 210 Mitgliedskreise in Deutschland. An der Hanseraumkonferenz werden jedoch nur Mitglieder aus fünf Bundesländern teilnehmen: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die sich als Hanseraum zusammengeschlossen haben.

„Wir fördern den Austausch und die Entwicklung junger Unternehmer und Führungskräfte“, verkünden die Wirtschaftsjunioren der Region Gifhorn-Wolfsburg auf der Webseite der Hanseraumkonferenz 2020. „Wir sind die junge Wirtschaft und wir wollen durch unsere Aktivitäten die Akzeptanz für unternehmerisches Handeln in Deutschland erhöhen.“

Gifhorner Betriebe können sich ab sofort an die Organisatoren der Hako wenden, um ihre Wirkungsstätten im Rahmen des Programms vom 21. bis zum 24. Mai zu öffnen.

Kontakt für Betriebe:
Susanne Berlin
Tel. 0175-2487519
programm@hako2020.de
www.hako2020.de