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Bettenrennen-Urgestein Heinz Köther erhält die neue Rötgesbütteler Ehrennadel

Redaktion Veröffentlicht am 07.01.20
Bettenrennen-Urgestein Heinz Köther erhält die neue Rötgesbütteler Ehrennadel

Bürgermeister Hermann Schölkmann (rechts) und Vize-Bürgermeister Frank Schlimme (von links) zeichneten Heinz Köther, Manfred Rohde, Peter Hofmann, Reiner Kruse und Eckhard-Jürgen Knupper – Gründerväter und jahrelange Gestalter des Bettenrennens – für ihr besonderes Engagement aus.

Foto: Privat

„Unsere Erwartungen wurden erfüllt. Lediglich der Tisch mit den jungen Männern hat noch ein paar freie Plätze im Angebot“, freute sich Rötgesbüttels Bürgermeister Herrmann Schölkmann augenzwinkernd in seiner Begrüßungsansprache. Die Gemeinde lud am ersten Sonntag im neuen Jahr zum Mitbring-Bürgerfrühstück ein. Von den 100 eingedeckten Plätzen waren fast alle belegt.

Zum ersten Mal gab’s einen Ehrentisch, an dem ausgewählte Personen Platz nehmen durften, die sich laut der Rötgesbütteler Gemeindeverwaltung mit einem besonderen Engagement in die Dorfgemeinschaft eingebracht haben. In diesem Jahr nahmen demnach die Gründerväter und jahrelangen Gestalter des Bettenrennens an dem Tisch Platz. Sie erhielten neben dem Frühstück, eine Ehrenurkunde von der Gemeinde und einen Präsentkorb vom Bettenrennen-Komitee. Heinz Köther, der „Herr der Spiele“, so Bürgermeister Schölkmann, hat laut der Mitteilung zusätzlich die erstmalig vergebene Rötgesbütteler Ehrennadel erhalten. In Zukunft soll es bei jedem Bürgerfrühstück solche Ehrungen geben.

Heinz Köther (Mitte) erhielt als Allererster die neue Rötgesbütteler Ehrennadel.

Foto: Privat

Bürgermeister Hermann Schölkmann berichtete zudem, dass der langersehnte Erörterungstermin bezüglich der zahlreichen Einwendungen zur B4-Umgehung von der Straßenverkehrsbehörde nunmehr angekündigt worden sei. Die Bauarbeiten entlang der aktuellen B4 Richtung Meine hätten allerdings nichts mit der B4-Verlegung, sondern vielmehr mit dem Bahnhofsumbau zu tun, so der Bürgermeister. Durch die geänderte Bahntrassenführung erreichten die Landwirte ihre Felder nicht mehr, weswegen laut der Gemeindeverwaltung der Neubau eines Feldwirtschaftsweges parallel zur B4 von der Bahn veranlasst wurde.

„Wegen der enorm gestiegenen Kinderbetreuungskosten – das DRK habe für dieses Jahr einen Mehrbedarf von einer Viertel Million Euro für die Betreuung der Kinder in der Kindertagesstätte berechnet – werden wir die Komfortzone verlassen müssen“, kündigte Bürgermeister Schölkmann an. „Die Gemeinden zahlen drauf, weil die vom Land Niedersachsen bewilligten Zahlungen zum Ausgleich der Beitragsfreiheit die früheren Elternbeiträge mitnichten ersetzten. Wir werden die Beiträge für die Krippe und Steuern erhöhen müssen“, erklärte der Bürgermeister.