Feuer

Gebäude in Gamsen brennt: Alle Bewohner - darunter mehrere Asylbewerber und Flüchtlinge - rechtzeitig gerettet

Bastian Till Nowak, Çağla Canıdar, Michael Uhmeyer Veröffentlicht am 13.01.20
Gebäude in Gamsen brennt: Alle Bewohner - darunter mehrere Asylbewerber und Flüchtlinge - rechtzeitig gerettet

Am frühen Montagmorgen brannte ein Gebäude im Gifhorner Ortsteil Gamsen, alle Menschen konnten gerettet werden.

Foto: Michael Uhmeyer

Feuer! Am frühen Montagmorgen brannte ein Gebäude an der Hamburger Straße im Gifhorner Ortsteil Gamsen. Elf Menschen waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch in dem Gebäude – darunter mehrere Asylbewerber und Flüchtlinge. Alle konnten rechtzeitig gerettet werden, drei Personen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Gifhorner Klinikum.

Zum Brand des Gebäudes rückten am Montagmorgen die Feuerwehren Gamsen, Kästorf und Gifhorn aus. Um 2.16 Uhr wurden die Wehren alamiert – die Stadtbewohner wurden per Sirenenalarm geweckt.

Zum Zeitpunkt, als das Feuer ausbrach, haben elf Menschen in dem Gebäude geschlafen. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise keiner von ihnen, alle Bewohner konnten rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden. Drei Bewohner wurden von den Notärzten vorsorglich ins Klinikum geschickt. Alle anderen Bewohner wurden vor Ort durch die Schnelleinsatzgruppe des DRK versorgt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr ins Gebäude, um sicherzustellen, dass keine weiteren Personen im Gebäude sind. Mehr als 50 Feuerwehrleute waren vor Ort, geleitet wurde der Einsatz von Gamsen Ortsbrandmeister Uwe Reuß zusammen mit Gifhorns Stadtbrandmeister Matthias Küllmer.

Bereits in der Nacht arbeitete die Feuerwehr daran, für die nun wohnungslosen Menschen eine Unterkunft zu finden.

Das Ermittlungsergebnis der Gifhorner Polizei zur Brandursache steht nach aktuellem Stand noch aus. „Unsere Tatortgruppe war noch in der Nacht vor Ort. Die Ermittlungen müssen aber noch weitergehen – dazu muss der noch heiße Brandort aber erst mal abkühlen“, erklärt der Gifhorner Polizeisprecher Thomas Reuter.

Hinweis: Dieser Text wurde aktualisiert.